Jugendgottesdienst im September

 

Am Sonntag, den 22. September, fand der monatliche Jugendgottesdienst in der Gemeinde Bad Cannstatt statt. Hierzu waren alle jugendlichen Schwestern und Brüder aus den Bezirken Stuttgart-Fellbach und  Stuttgart-Bad Cannstatt eingeladen. Der Gottesdienst wurde vom Bezirksältesten Michael Dinkelacker durchgeführt. Zum Eingang sang die Jugend gemeinsam „Das sei alle meine Tage“ (GB 363). Das Bibelwort zum Gottesdienst stammt aus Galater 2,20:

„Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.“

Bezirksältester Dinkelacker führte in seiner Predigt aus, dass wir dankbar dafür sein dürfen, unser von Gott geschenktes Leben zu genießen und erleben – auch dank unserer Familie, Ausbildern und Seelsorgern. Daher ist es wichtig, sich Zeit für seinen Glauben zu nehmen, um ihn erleben und erarbeiten zu können. Wir wollen unseren Glauben erwerben, um ihn zu besitzen. In ganz enger Verbindung zum Glauben steht das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe. Sich selbst zu lieben wie im Gebot geschrieben, ist nicht immer ganz einfach. Nehmen wir uns so an, wir wir sind – dabei ist wichtig, hier vorsichtig zu sein, damit die Selbstliebe nicht ins Ungesunde mündet und das Verhältnis zu Gott bricht.

Auch im irdischen Dasein dürfen wir Erfolge erleben und das ist auch gut so, aber es sollte nicht das Wesentliche für uns bedeuten. Die Verbindung nach oben, zu unserem himmlischen Vater ist etwas Einzigartiges und die gilt es zu pflegen. Für die Nachfolge Jesus Christi es auch wichtig, Gutes für unsere Mitmenschen zu tun, und wenn wir nur einmal zuhören, haben wir damit schon unserem Nächsten geholfen.

Der stellvertretende Bezirksvorsteher aus Bad Cannstatt, Manfred Keim, gab uns den Rat, Jesus in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen. Je mehr Raum die Beziehung zu ihm einnimmt, umso intensiver werden wir seine Liebe erleben. Wir in Christus und er in uns!

Mit Gott überwinden wir Mauern – egal, was wir erleben, er liebt uns und ist für uns da. Diese tröstenden Worte richtete Diakon Hoyer an die Jugend aus.

Der Jugendleiter aus Bad Cannstatt, Jens Hupfeld, regte zum Nachdenken an: Wir jagen dem Glück auf Erden oft hinterher. Wenn Christus in uns ist, bedeutet das pures Glück. Hören wir auf ihn und lassen seine Impulse wahr werden.

Auch musikalisch wurde wieder einiges geboten: Der gemeinsame Jugendchor trug einen bunten Reigen an christlichen Liedern vor („I Will Follow“). Das Cello-Ensemble sorgte u.a. mit seiner instrumentalen Interpretation von „You Raise Me Up“ für Gänsehaut. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zum gemeinsamen Mittagessen mit Grillgut, Salaten und Getränken geladen, um das leibliche Wohl zu stärken und die christliche Gemeinschaft noch eine Weile zu pflegen. (MP)

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