Am Mittwoch, den 27. Juli 2022, besuchte Bischof Matthias Grauer die Gemeinde S-Ost. Eingeladen waren die Gemeinden S-West und S-Feuerbach sowie die Jugend des Bezirks. An dem warmen Sommerabend hatte sich eine beträchtliche Anzahl an Geschwistern in der Kirche eingefunden, um gemeinsam Gottesdienst zu erleben.

 

Als Grundlage dazu diente das Bibelwort aus dem 1. Korinther 12, die Verse 12 und 13: „Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.“

Anhand von Paulus‘ Brief konnte uns der Bischof eine wichtige Botschaft mitgeben: Wir dürfen uns glücklich schätzen, aneinander zu haben, auch in der Kirche und in der Gemeinde. So wie damals in Korinth konnte Bischof Grauer auch an diesem Mittwochabend von einer bunten und vielfältigen Gemeinde sprechen. Ein jedes von uns entwickelt sich individuell weiter und hat unterschiedliche Eigenschaften, die mitunter vom heiligen Geist geprägt sind. Und dies gilt es von positiver Seite zu sehen: So kann uns der/ die/ das Nächste in der geistlichen Entwicklung ein Vorbild sein. Zudem können wir auch einerseits auf die Stärken unserer Mitmenschen bauen und zum anderen können wir vielleicht sogar helfen, bei Schwierigkeiten und Schwächen auf unsere Nächsten zuzugehen und Hilfe anzubieten. Wir dürfen unsere Freude miteinander teilen und füreinander einstehen, wenn wir Hilfe benötigen. Egal wie unterschiedlich wir sind, uns verbindet der Heilige Geist und das Band der Liebe. Das ist die Basis, die von unserem himmlischen Vater stammt und uns wachsen lässt, zu unserem Haupt, Herr Jesu Christ!

Evangelist Nowak aus S-West ging in seinem Predigtbeitrag auf das Beispiel mit den unterschiedlichen Funktionen des Körpers ein, welche z.B. die für uns äußerlich unsichtbaren Organe darstellen. Auf ähnlichem Wege ergänzen wir uns gegenseitig und bilden ein Ganzes.

Musikalisch wurde neben dem Gemeindegesang und den wohltuenden Klängen an der Orgel durch Karsten Ott mehrere Lieder durch einen kleinen Chor beigetragen, der sich einen Tag zuvor zum Üben mit Dirigent Toni Kasperski zusammengefunden hatte. Mit passenden Vorträgen aus der Chormappe wie z.B. „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ oder „Herr, den ich tief im Herzen trage“ fügten sich die zehn Sänger*innen gemeinsam mit Pianist Helmut Kümmerer bestens in den Gottesdienst ein. Bevor das Schlusslied „Ich glaube fest, dass alles anders wird“ ertönte, wurde Julia Geiger aus der Gemeinde und von ihrer Funktion als Jugendbetreuerin in der Gemeinde sowie im Bezirk verabschiedet. Auch Vorsteher Frank Geiger wurde von seiner Funktion im Jugendteam im Bezirk verabschiedet. Den Beiden sei an dieser Stelle nochmal für ihre Arbeit herzlich gedankt.

Im Anschluss wurde die Gemeinde eingeladen, auf dem Kirchenparkplatz sich durch „Connys Eiswägele“ den Abend zu versüßen und die Gemeinschaft miteinander zu genießen. Und wer Lust hatte, konnte nebenbei noch das Fußballspiel auf dem Fernseher verfolgen und sich nach einem atmosphärischen Gottesdienst zusätzlich über einen sportlichen Sieg freuen.

(MP)

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